Tödliche Brandstiftung in Wohnhaus: 23-Jähriger in Niedersachsen unter Verdacht
Etwa zwei Monate nach einem Wohnhausbrand mit einem Toten im niedersächsischen Herzberg am Harz ist ein 23-Jähriger in Untersuchungshaft genommen worden. Er soll das Gebäude in der Nacht des 28. Januars an mehreren Stellen in Brand gesetzt haben, wie die Staatsanwaltschaft Göttingen am Donnerstag mitteilte. Er galt demnach zunächst als Zeuge, geriet im Verlauf der Ermittlungen allerdings unter dringenden Tatverdacht.
WeiterlesenU-Boot mit russischen Touristen im Roten Meer verunglückt - Sechs Tote
Im Roten Meer in Ägypten sind bei dem Untergang eines Touristen-U-Boots mit 45 Russen an Bord mehrere Urlauber ums Leben gekommen. Ägyptische Staatsmedien sprachen am Donnerstag nach dem Unglück vor der Küste des Badeortes Hurghada von sechs Toten. Unter den Opfern seien auch zwei Kinder, teilte das russische Konsulat mit. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
WeiterlesenMutter und Großeltern mit Axt getötet: Lebenslange Haft für 28-Jährigen in Zwickau
Fast zehn Monate nach einer Bluttat mit drei Toten in Sachsen ist ein 28-Jähriger vom Landgericht Zwickau wegen Mordes verurteilt worden. Das Gericht verhängte am Donnerstag eine lebenslange Freiheitsstrafe, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass der Angeklagte seine 59-jährige Mutter sowie seine 86-jährige Großmutter und seinen 85-jährigen Großvater mit einer Axt getötet hatte.
WeiterlesenUrteil: Festes LNG-Terminal in Stade darf gebaut werden und in Betrieb gehen
Das feste Flüssiggas-Terminal in Stade darf gebaut werden und in Betrieb gehen. Die Genehmigung dafür sei nicht zu beanstanden, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag. Eine Klage des niedersächischen Landesverbands der Umweltvereinigung BUND hatte keinen Erfolg. (Az. 7 A 3.24)
WeiterlesenTrumps Kahlschlag: US-Gesundheitsministerium streicht weitere 10.000 Stellen
Im Zuge des von US-Präsident Donald Trump betriebenen Kahlschlags in den Bundesbehörden werden im Gesundheitsministerium weitere rund 10.000 Stellen gestrichen. Dadurch sollen jährlich 1,8 Milliarden Dollar (1,67 Milliarden Euro) eingespart werden, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Der Stellenabbau geschehe im Rahmen einer "dramatischen Restrukturierung", durch die das Ressort "effizienter" aufgestellt werden solle.
WeiterlesenFund in Baden-Württemberg: Besonderer Stein entpuppt sich als Gift
In der Nähe der baden-württembergischen Stadt Leonberg sind möglicherweise giftige Mineralien im Wald entsorgt worden. Eine Frau entdeckte bereits im Februar einen außergewöhnlich aussehenden zehn Kilogramm schweren Klumpen und nahm ihn mit nach Hause, wie die Polizei am Donnerstag in Ludwigsburg mitteilte. Als sie ein Mineralienhändler, den sie um Abklärung gebeten hatte, auf mögliche giftige Bestandteile hinwies, übergab sie den Stein an die Polizei.
WeiterlesenTürkei verhängt Sendeverbot für Oppositionskanal - BBC-Journalist ausgewiesen
Mehr als eine Woche nach der Festnahme des beliebten Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu geht die Türkei mit zunehmender Härte gegen Medien vor, die über die dadurch ausgelösten Massenproteste in dem Land berichten. Die staatliche Rundfunkaufsicht RTÜK verhängte am Donnerstag ein Sendeverbot gegen den oppositionellen Fernsehsender Sözcü TV. Der britische Sender BBC gab die Ausweisung eines Korrespondenten bekannt. Mehrere am Montag in Istanbul und Izmir festgenommene türkische Journalisten wurden indes wieder freigelassen.
WeiterlesenBasketball-EM: Deutschland trifft in Gruppe B auf Litauen
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft geht den großen Namen in der Vorrunde der Europameisterschaft aus dem Weg. Bei der Auslosung am Donnerstag im lettischen Riga wurde das Team von Bundestrainer Àlex Mumbrú der Gruppe B zugewiesen und trifft dort unter anderem auf Litauen. Die weiteren Vorrundengegner des Weltmeisters bei den Titelkämpfen vom 27. August bis 14. September sind Co-Gastgeber Finnland, Großbritannien, Schweden und Montenegro.
WeiterlesenBritish Steel bereitet Schließung von Hochöfen in England vor
Der Stahlkonzern British Steel bereitet sich nach eigenen Angaben darauf vor, Hochöfen und andere Teile seiner Stahlproduktion in England zu schließen. Die Standorte seien "finanziell nicht länger tragfähig", erklärte das Unternehmen am Donnerstag und verwies auf "äußerst herausfordernde Marktbedingungen, die Einführung von Zöllen und höhere Umweltkosten". Zur Debatte stehen demnach Hochöfen, Stahlwerke und Walzwerke im nordenglischen Scunthorpe. Bis zu 2700 Arbeitsplätze könnten verloren gehen.
WeiterlesenKoalitionsverhandlungen gehen in entscheidende Phase - Kritik an Einigungen
In der nächsten Runde der Koalitionsgespräche wollen Union und SPD nun die verbliebenen Streitpunkte ausräumen. Die größten Konflikte warten von Freitag an in den Bereichen Steuern und Migration auf die Verhandler, die am Nachmittag im Willy-Brandt-Haus mit den Parteichefs zusammenkommen wollen. Vorab mehrte sich die Kritik an einzelnen Ergebnissen der Arbeitsgruppen, die Grundlage für die weiteren Gespräche sind. Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) mahnte dabei bereits Gründlichkeit vor Tempo an.
WeiterlesenIn den News