Frankfurter Tageszeitung - Hochtief meldet Rekordaufträge von 90 Milliarden Euro

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Hochtief meldet Rekordaufträge von 90 Milliarden Euro
Hochtief meldet Rekordaufträge von 90 Milliarden Euro

Hochtief meldet Rekordaufträge von 90 Milliarden Euro

Der Baukonzern Hochtief hat bis Ende September einen historischen Höchststand bei den Auftragseingängen verzeichnet. Mit einem Volumen von 90 Milliarden Euro spiegelt dies den massiven Bedarf an digitaler Infrastruktur wider, wobei der Bereich KI-Boom eine zentrale Rolle spielt.

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Der Baukonzern Hochtief hat bis Ende September einen historischen Höchststand bei den Auftragseingängen verzeichnet. Der Auftragsbestand belief sich auf 90 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Haupttreiber dieses Wachstums ist die explodierende Nachfrage nach Rechenzentren-Infrastruktur.

In den vergangenen zwölf Monaten konnte das Unternehmen allein für den Bau und die Ausstattung von Datenzentren Aufträge im Volumen von knapp 27 Milliarden Euro verbuchen. Neben diesem Kerngeschäft umfasst der neue Portfolio-Mix weitere Infrastrukturprojekte in Asien, den USA und Europa. Zu den konkreten Vorhaben zählen unter anderem ein Forschungszentrum in Berlin sowie der Ausbau des Stromnetzes in Australien.

Die finanzielle Performance spiegelt die gestiegene Aktivität wider. Der operative Konzerngewinn kletterte in den ersten neun Monaten um 40 Prozent auf 752 Millionen Euro. Auch der Umsatz legte deutlich zu und belief sich auf gut 32 Milliarden Euro, einem Plus von 14 Prozent.

Geschäftsführer Juan Santamaría betonte die hervorragenden Perspektiven für das Unternehmen. Das Wachstum werde durch eine steigende Nachfrage in mehreren Schlüsselbereichen gestützt, darunter künstliche Intelligenz, Energie, Verteidigung und kritische Mineralien. Hochtief ist im Dax gelistet und beschäftigt rund 64.400 Mitarbeiter weltweit.

G.Wagner--FFMTZ