Frankfurter Tageszeitung - Iran-Krieg und Dubais Luxus?

Frankfurt -

IN DEN NEWS


Iran-Krieg und Dubais Luxus?




Das Bild Dubais als glamouröse Oase im Nahen Osten bekommt durch den Iran‑Krieg ernste Risse. Nach den US‑amerikanischen und israelischen Angriffen auf Iran wurde der Luftraum über Teilen des Nahen Ostens zeitweise geschlossen und wichtige Flughäfen wie Dubai, Doha und Abu Dhabi mussten den Betrieb einstellen. Dadurch strandeten weltweit zehntausende Reisende. Touristinnen und Touristen, die für rund 30 % der Luxusumsätze verantwortlich sind, bleiben aus. Viele Geschäfte in den Einkaufszentren Dubais öffneten nur mit Notbesetzung oder blieben ganz geschlossen.

Katastrophaler Einbruch im florierenden Markt
Noch im vergangenen Jahr gehörte der Nahe Osten zu den am stärksten wachsenden Luxusmärkten. Die Region stand für fünf bis sechs Prozent der weltweiten Umsätze und wuchs organisch um sechs bis acht Prozent pro Jahr. Luxusmarken bauten ihre Präsenz in riesigen Einkaufszentren und Flughäfen der Golfstaaten gezielt aus; Dior und Gucci erzielten dort jeweils rund ein Fünftel ihres Umsatzes außerhalb der Kosmetik und des Multi‑Brand‑Handels. Die aktuelle Krise legt jedoch die Abhängigkeit des Sektors vom Reiseverkehr offen. Analysten gehen davon aus, dass der Umsatz in diesem Monat um bis zu fünfzig Prozent einbrechen könnte.

Auswirkungen auf Handel, Tourismus und Immobilien
Die Schließung des Luftraums und die Unsicherheit im Nahen Osten haben dazu geführt, dass zahlreiche Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Dubai streichen oder stark einschränken. Viele Airlines haben ihre Flüge dorthin bis in den späten Frühling oder sogar Herbst ausgesetzt. Dadurch fehlen nicht nur zahlungskräftige Touristinnen und Touristen, sondern auch Geschäftsleute, die Einkäufe vor Ort tätigen.

Der Luxussektor leidet zudem unter steigenden Energiepreisen und Lieferkettenproblemen. Ölpreise über 110 Dollar pro Barrel verteuern den Transport; vor allem Luxusautos und Uhren kommen verspätet oder gar nicht an. Ein großer regionaler Vertriebsverbund hat bereits Notfallpläne aktiviert und seine Aktivitäten eingeschränkt.

Auch die Immobilienpreise könnten unter Druck geraten. Reisebeschränkungen und Unsicherheit veranlassen Ausländerinnen und Ausländer, geplante Reisen zu stornieren; einigen Beobachtern zufolge werden nun erstmals seit Jahren wieder sinkende Immobilienpreise erwartet, weil Vermögende abwandern und weniger neue Käufer nachrücken.

Reaktionen der Marken
Große Luxuskonzerne beobachten die Lage nervös, denn einige von ihnen erwirtschaften knapp zehn Prozent ihres Umsatzes im Nahen Osten. Unternehmen haben Veranstaltungen abgesagt, geplante Neueröffnungen verschoben und Lieferungen gestoppt. Marken wie Ferrari und Maserati stellten den Versand von Fahrzeugen in die Region vorübergehend ein.

Analysten weisen darauf hin, dass die Situation in der Golfregion auch auf globaler Ebene Risiken birgt. Steigende Energiepreise könnten eine weltweite Rezession auslösen und damit die Nachfrage nach Luxusgütern noch weiter dämpfen.

In sozialen Medien zeigen sich viele Nutzerinnen und Nutzer wenig überrascht von der Entwicklung. Einige verweisen auf ein altes Sprichwort aus der Region: „Was aus Sand besteht, wird schnell wieder zu Sand“. Andere erinnern an Zitate arabischer Herrscher, die die Vergänglichkeit von Reichtum betonen: Nach dem Luxusfahrzeug werde wieder das Kamel folgen. Auch Reisende berichten von stornierten Aufenthalten und erwarten fallende Immobilienpreise. Kritik richtet sich sowohl gegen „Influencer“, die das Steuerparadies verlassen, als auch gegen die Abhängigkeit Dubais vom Vertrauen westlicher Staaten.
Hier sind aber auch Dubai und damit die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gefordert, denn  Repressionen und Strafen gegen Touristen, für deren wie auch immer geartete Darstellung in den sozialen Medien, sind nachhaltig und schrecken für viele Jahre von einem Besuch der VAE ab, Weltoffenheit braucht keine Strafen, Weltoffenheit braucht Zuversicht und Demokratie!


Ausblick auf die nahe Zukunft in Dubai
Dubai bleibt trotz der aktuellen Krise eine bedeutende Metropole. Einige Expertinnen und Experten hoffen, dass lokale Kundschaft und neue Geschäftsmodelle einen Teil der Verluste abfangen können. Gleichzeitig wird im Luxussektor über einen Kurswechsel diskutiert. Statt auf grenzenloses Wachstum zu setzen, könnten Qualität, Nachhaltigkeit und persönliche Beziehungen stärker in den Vordergrund rücken. Ob der Iran‑Krieg nur eine Episode bleibt oder tatsächlich den Anfang vom Ende des luxuriösen Booms in Dubai markiert, hängt von der Dauer der Konflikte, der Entwicklung der Energiepreise und dem Vertrauen der Kundschaft ab.



Vorgestellt


Ein Taiwan-Krieg und die globale Katastrophe

Taiwan ist ein wirtschaftlich erfolgreich demokratischer Staat und gerade wegen seines enormen Erfolges ein Dorn im Auge seines mächtigen Nachbarn Peking!   Was würde passieren, wenn die Machthaber in China beschließen würden, in Taiwan einzumarschieren? Wäre die Insel in der Lage, dem Angriff der mächtigen Volksrepublik standzuhalten? Welche Rolle könnten die USA spielen? Wäre das US-Militär in der Lage, dem chinesischen Ansturm standzuhalten?   In diesem Video verraten wir Ihnen einige Details und geben einen Ausblick, was die Welt im Falle eines solchen Krieges erwarten würde, wobei das Zusammenbrechen der internationalen Börsen noch das kleinste "Übel" wäre..!

Das kleine Island als mächtiger Gegner Russlands?

Island, eine abgelegene Insel mitten im Nordatlantik mit knapp 400.000 Einwohnern und das einzige Mitglied des atlantischen Bündnisses ohne eigenes Militär, spielte während des Kalten Krieges eine wichtige Rolle als NATO-Wachposten, der die Durchfahrt der sowjetischen Nordflotte durch das norwegische Meer verhinderte.   Heute, mit einem feindseligen Russland vor der Tür und einer durch dessen blutrünstigem Diktator, Wladimir Putin (71), zunehmend militarisierten Arktis, befindet sich Island wieder im Zentrum des geopolitischen Schachbretts, nachdem es jahrelang von Uncle Sam (USA) beherrscht und zur geostrategischen Bedeutungslosigkeit verdammt wurde.   Was ist so wichtig an seiner Lage auf der Weltkarte? Wie hat es Island geschafft, seine Lage zu seinem Vorteil auszunutzen? Wer wird diese abgelegene Insel verteidigen, falls sie angegriffen wird oder gar eine Invasion stattfindet? Welche Rolle spielt sie in einer Arktis, die von Russland zunehmend militarisiert wird?   Sie werden staunen, wie wichtig dieses geografisch verhältnismäßig kleine Land ist und welch ungeheure Macht es klammheimlich besitzt?

Warum braucht das starke Japan eine neue Armee?

Japan war nicht nur in der Vergangenheit ein mächtiges Kaiserreich und ja, es ist kein Geheimnis, dass Japan vor riesengroßen Herausforderungen steht, von denen eine ganz besonders hervorsticht: die schwere demografische Krise des Landes.Japan scheint dazu verdammt zu sein, allmählich auszusterben. Prognosen gehen davon aus, dass Japan in den nächsten 40 Jahren fast 40 Millionen Einwohner verlieren wird.Genau ebendarum wird es immer weniger junge Menschen geben, die bereit sind, den japanischen Streitkräften beizutreten.Tokio hat allerdings eine Idee: die Schaffung einer neuen Techno-Armee. In diesem Video verraten wir Ihnen alle Details darüber, wie das mächtige Japan seine Selbstverteidigungskräfte revolutionieren will. Schauen Sie sich das Video an, Sie werden erstaunt sein..!