Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben
Wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von fast einer Million Euro bei einem Berliner Kleingartenverband hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine 55-Jährige erhoben. Die Frau, die in dem Verband für die Finanzen zuständig war, soll die Gelder abgezweigt und auf ihr eigenes Konto beziehungsweise die Konten ihres Mannes und ihrer Tochter transferiert haben, wie die Anklagebehörde am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die beiden sind wegen Beihilfe angeklagt.
Der Verband agiert als Zwischenpächter für mehrere Kleingartenvereine. 2023 meldete er Insolvenz wegen zu hoher Personalkosten an. Laut Staatsanwaltschaft waren Ehemann und Tochter der Hauptverdächtigen zum Tatzeitpunkt bei dem Verband angestellt, zumindest die Tochter allerdings zeitweise nur zum Schein. Das Landgericht Berlin I muss nun über die Prozesseröffnung entscheiden.
L.Hahn--FFMTZ