Letzter Versuch im US-Senat zur Abwendung eines "Shutdown" gescheitert
Die USA stehen kurz vor dem ersten "Shutdown" seit sechs Jahren: Im Senat ist ein letzter Versuch gescheitert, einen Stillstand der Bundesverwaltung abzuwenden. Ein Übergangshaushalt, der bereits Mitte September vom Repräsentantenhaus mit der Mehrheit der Republikaner bewilligt wurde, erhielt am Dienstag (Ortszeit) nicht die nötigen Stimmen aus der oppositionellen Demokratischen Partei, um verabschiedet werden zu können.
WeiterlesenGewerkschaft: Einigung bei Tarifverhandlungen der nordwestdeutschen Stahlindustrie erzielt
Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist nach mehreren erfolglosen Runden laut Gewerkschaftsangaben ein Verhandlungsergebnis erzielt worden. Die Beschäftigten sollen ab Januar 2026 1,75 Prozent mehr Lohn erhalten, wie die Gewerkschaft IG Metall NRW in der Nacht zum Mittwoch erklärte. Die Auszubildendenvergütung steige um 75 Euro im Monat. Der Tarifvertrag läuft den Angaben zufolge bis zum 31. Dezember 2026.
WeiterlesenEstlands Regierungschef sieht russische Luftraumverletzungen als Ablenkungsmanöver
Estlands Regierungschef Kristen Michal hat das Eindringen russischer Drohnen und Militärflugzeuge in den Luftraum von Nato-Staaten als Ablenkungsmanöver bezeichnet. Der russische Präsident Wladimir Putin wolle, dass die EU-Staaten sich mit sich selbst beschäftigten und nicht mit der weiteren Unterstützung der Ukraine, sagte Michal am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Kopenhagen. "Putin will, dass wir über uns selbst sprechen, nicht über die Ukraine, nicht über die Hilfe für die Ukraine."
WeiterlesenCL: Liverpool stolpert in Istanbul - Inter weiter makellos
Nationalspieler Florian Wirtz und der FC Liverpool sind in der Champions League böse gestolpert. Die Reds verloren am zweiten Spieltag der Ligaphase überraschend bei Galatasaray Istanbul um den früheren DFB-Kapitän Ilkay Gündogan und Leroy Sané nach einem schwachen Auftritt mit 0:1 (0:1).
WeiterlesenStaatsanwaltschaft fordert mehr als elf Jahre Haft für US-Rapper "Diddy" Combs
Im Verfahren gegen den wegen Sexualverbrechen schuldig gesprochenen US-Rapper Sean "Diddy" Combs hat die Staatsanwaltschaft mehr als elf Jahre Gefängnis gefordert. Combs habe "schwere" Verbrechen begangen, die in vergleichbaren Fällen mit mehr als zehn Jahren Haft geahndet worden seien, schrieb Bundesstaatsanwalt Jay Clayton am Dienstag in einem Gerichtsdokument. Außerdem habe der Rapper keinerlei Reue gezeigt.
WeiterlesenLehrgeld in Madrid: Frankfurt chancenlos gegen Atlético
Chancenlos gegen die Heimmacht: Die Rasselbande von Eintracht Frankfurt hat im Härtetest gegen Atlético Madrid ordentlich Lehrgeld gezahlt. Das junge Team von Dino Toppmöller verlor bei den extrem gewieften Spaniern mit 1:5 (0:3) und konnte in keiner Phase des Spiels von einer Überraschung träumen. Kulttrainer Diego Simeone jubelte nach seiner Roten Karte bei der Auftakt-Niederlage gegen Liverpool ausgelassen auf der Tribüne.
WeiterlesenFC Bayern in Torlaune: Außenseiter Pafos ohne Chance
Ein spielfreudiger FC Bayern hat seine Pflicht in der Champions League mit Klasse erfüllt und seine beeindruckende Startserie ausgebaut. Der deutsche Rekordmeister gewann beim zyprischen Außenseiter Pafos FC nach einer erneut starken Vorstellung souverän mit 5:1 (4:1). Für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany war es bereits der neunte Sieg im neunten Pflichtspiel - so gut waren die Münchner zuletzt vor 13 Jahren in eine Saison gestartet.
WeiterlesenKampf gegen Bandengewalt: UN-Sicherheitsrat gibt grünes Licht für neue Truppe in Haiti
Um die Bandengewalt im Krisenstaat Haiti einzudämmen, hat der UN-Sicherheitsrat grünes Licht für die Umwandlung einer multinationalen Eingreiftruppe in eine größere und besser ausgestattete Mission gegeben. Die am Dienstag in New York mit zwölf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen verabschiedete Resolution sieht den "Übergang" der Sondermission MSS in eine "Banden-Bekämpfungstruppe" für eine anfängliche Dauer von einem Jahr vor. Russland, China und Pakistan enthielten sich der Stimme.
WeiterlesenTrump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein
US-Präsident Donald Trump hat die Militärspitze auf einen "Krieg" in den Vereinigten Staaten eingestimmt. Das Militär müsse den "Feind im Inneren" bekämpfen, sagte Trump am Dienstag vor hunderten Generälen und Admirälen auf dem Militärstützpunkt Quantico südlich von Washington. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich inzwischen "Kriegsminister" nennt, verordnete den Truppen zudem eine ideologische Kehrtwende nach "Jahrzehnten des Niedergangs". Die Parole laute: weg von "woken" Vorstellungen hin zu "höchsten männlichen Standards".
WeiterlesenProteste in Madagaskar: Tausende Menschen fordern Rücktritt des Präsidenten
In Madagaskar sind fünf Tage nach Beginn der teils gewalttätigen Proteste gegen Stromausfälle und Trinkwassermangel wieder tausende Menschen auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Antananarivo strömten am Dienstag tausende Demonstranten nach erneuten Protestaufrufen im Internet in das zentrale Viertel Ambohijatovo, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Die Protestteilnehmer skandierten Parolen, mit denen sie den Rücktritt von Präsident Andry Rajoelina forderten, die Polizei reagierte mit Tränengas und Gummigeschossen.
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